Ski- und Wandergruppe Kaufleute Zürich
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Wanderung im Oberen Tösstal vom 25. Juni 2006

Um 8.00 Uhr morgens traf ich beim Treffpunkt im HB Zürich Fridolin, Susanna, und Thea. Gut gelaunt stiegen wir wenig später in die S12 ein, die uns in gemächlichem Tempo nach Winterthur bringen sollte. Bei unseren angeregten Gesprächen über "Gott und die Welt" verging die Zeit jedoch buchstäblich im Fluge. In Winterthur stiess dann noch Heidi, die Schwester von Hanny, unserer Tourleiterin zu uns. Gemeinsam ergatterten wir fünf freie Plätze im Zug, welcher nun in Richtung Oberes Tösstal losfuhr. Schon jetzt war es schon ziemlich warm im Zug und ein "kühler Tropfen Wasser" erquickte die Gemüter. Neben uns zog die grüne Landschaft in all seiner Pracht vorbei. Pünktlich um 9.46 Uhr trafen wir dann in Steg ein.

Hier wurden wir von Raymond, Doris, Sonja und Hanny, welche mit dem Auto angereist waren, sehnlichst erwartet. Da die Sonne schon zu so früher Stunde heiss vom Himmel brannte, beschlossen wir, noch ein kleineres Stück mit den Autos bis Orüti auf 724 m hinter uns zu bringen und dann von da die "blumige Wanderung" in Angriff zu nehmen.

 

Schon nach kurzer Wanderzeit bestaunten wir die Pracht der ersten Türkenbunde (Lilium martagon) auf unserem Wege nach Tierhag auf 1140 m. Normalerweise sind diese Liliengewächse ziemlich selten und auch geschützt, aber in dieser Region des Oberen Tösstales trafen wir sie gehäuft an. Stetig stieg nun der Weg an, die Sonne brannte unbarmherzig vom Himmel und brachte unsere Poren so richtig zum schwitzen. Für diese Strapazen entschädigten uns immer wieder die schönen Ausblicke über das Tal und die Blumenpracht um uns herum wie Geflecktes Knabenkraut (Orchis maculata), Kugelige Teufelskralle (Phyteuma orbiculare), Kornblume (Centaurea cyanus) oder der Wald-Geissbart (Aruncus sylvestris).

 

Nach ungefähr 2,5 Stunden Marschzeit erreichten wir unser Zwischen- und Verpflegungsziel, das Bergrestaurant von Tierhag. Während Fridolin und Sonja ein ausgiebiges Picknick im Grünen genossen, sassen wir restlichen sieben Wanderer unter den Sonnenschirmen des Bergrestaurants und liessen uns den Siedfleischsalat sowie kühle Getränke schmecken. Die müden Glieder konnten sich derweil ein wenig von der schweisstreibenden Hitze erholen. Inzwischen hatte sich auch Sonja zu uns gesellt; Fridolin war gleichzeitig zum Schnebelhorn unterwegs. Und plötzlich stand auch er bei uns am Tische und liess sich ein kühlendes Getränk servieren.

 

Der Rückweg nach Steg erwies wandertechnisch viel angenehmer als der Aufstieg nach Tierhag, denn es ging mehrheitlich bergab. Obwohl uns die Hitze doch sehr zu schaffen machte, kamen wir doch flott voran. Kurz nach 16.00 Uhr trafen wir wieder in Orüti ein. Jetzt hatten wir uns ein Glacé verdient! Im Gartenrestaurant nahe des Parkplatzes, wo unsere Autos standen, liessen wir uns Eistee, Eiscafé sowie verschiedenste Glacés schmecken. Kurz nach 17.30 Uhr verabschiedeten sich Sonja, Fridolin, Doris, Raymond und Hanny von uns. Wir anderen, Thea, Susanna, Heidi und ich bestiegen den Zug zurück Richtung Winterthur. Ein erlebnisreicher Tag ging seinem Ende entgegen.


Karin Setz

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Falls jemand gerne eine Diashow der Bilder von Sonja und mir anschauen möchte, kann er auf folgenden Link klicken, es handelt sich um eine PDF-Diashow:

Blüemliwanderung.pdf , Grösse 9.8 MB (es dauert halt ein bischen ....)

Für die, die den Acrobat Reader noch installieren müssen:

 Hier downloaden

Viel Spass!
Raymond