Programm / Tourenberichte
Grenzwanderung Nr. 6 – Kleinlützel – Rodersdorf, 10. September 2006
Nachdem wir uns auf unserem Grenzwanderweg letztes Jahr definitiv von der Romandie verabschiedet hatten, wurde die diesjährige Etappe erstmals in einem Tag durchgeführt. Wir starteten traditionsgemäss an jenem Ort, wo die Letzte geendet hatte, im solothurnischen Kleinlützel. So machte sich rund ein Dutzend SWG-Wanderer an diesem sonnigen Frühherbstmorgen auf den Weg vom Laufen- ins Leimental. Zunächst sanft, dann etwas steiler gings bergan, immer wieder beschattet von lichten Wäldern, Richtung Remelpass. Über eine schattige Mulde, zuoberst über Juraweiden, erreichten wir die Anhöhe, wo unsere Führerin Sabine unweit davon bereits ein Plätzchen fürs Mittagspicknick rekognosziert hatte. Zwei lange Tische vor einem spinnenumwebten Häuschen reichten für unseren Imbiss, bevor wir gestärkt den Weiterweg antreten konnten.

Wieder über die Passmulde gings etwas steiler bergan zur Krete, die auch die Landesgrenze zu Frankreich bildete. Hier musste natürlich noch ein Abstecher zum Remelturm gemacht werden, der auf dem höchsten Punkt trohnte. Dieser war mit etwas schwindelfreiem Geschick zu erklimmen, und die Plattform zuoberst bot eine Rundsicht vom naheliegenden Blauen hinüber zu den Anhöhen des basellandschaftlich-/solothurnischen Juras bis weit hinüber in die Niederungen der burgundischen Pforte in Frankreich.
Dieser Krete entlang folgten wir bis eingangs des zwar politisch zum Laufental gehörenden, aber geografisch eher dem Leimental zugeneigten Örtchens Burg, wo einige Buben etliches aus ihrem Repertoire zum Verkauf feilboten – nichtsdestotrotz – der Dorfbrunnen war für die müden Wanderer noch etwas attraktiver.

Überhaupt durfte man den Begriff Grenzwanderung heuer buchstäblich nehmen, zumal schon bald einmal die Grenze zu Frankreich zu überqueren war. Vorher versprengte sich unsere Wandergruppe etwas, da ein Restaurant lockte, und der Rest sich über dschungelhafte Weglein Richtung Biederthal durchschlug. Von dort gings wieder teilweise im Wald Richtung solothurnisches Rodersdorf, welches hier als Schweizer Zipfel ein Stück vom oberen Leimental abschneidet. Der Weg zum Bahnhof war bald einmal vorgezeichnet, und da wir noch viel Zeit hatten bis zur Abfahrt des Zugs, labten wir uns an Bier, Apfelstrudel und feinen Coupes. Unterdessen waren auch die oben erwähnten Restaurant-Ausreisser aus Burg wieder zu uns gestossen.
Mit fortgeschrittenem Nachmittag verschwand auch die Sonne hinter einem dichten Wolkendeckel, und in der Region Basel begann es auf der Rückfahrt sogar zu regnen. In Therwil verabschiedeten wir Sabine und fuhren müde und zufrieden heim ins Zürichbiet.
Patrick Ulrich
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Falls jemand gerne eine Diashow der 90 Bilder von Peter Strub und mir anschauen möchte, kann er auf folgenden Link klicken, es handelt sich um eine PDF-Diashow:

Diashow.pdf , Grösse 16 MB (es dauert halt ein bischen ....)
Für die, die den Acrobat Reader noch installieren müssen:
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Viel Spass! Raymond Marti
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