Programm / Tourenberichte
Hüttenweekend vom 30. September - 1. Oktober 2006
Samstag, 30. September
"Die Sportlichen" Susanna Fischer
Daheim schaue ich mir am PC das Programm zum Hüttenweekend an. "Alpthal, Brunni, Brustalp"...und überlege mir: wo ist denn das? Mit Hilfe der Schweizerkarte werde ich jedoch in der Region Einsiedeln schnell fündig. Die ausführliche und einladende Beschreibung mit je zwei Wandervorschlägen für Samstag und Sonntag machen mich neugierig und gluschtig.
Ich freue mich, im HB Zürich bekannte Gesichter der SWG zu sehen.
In Alpthal werden wir 6 Wanderer von Heidy willkommen geheissen und können einen Teil unseres Gepäcks in ihr Auto verladen. Wegen des Regens entschliessen wir uns nach kurzer Diskussion, die Wanderung leicht gekürzt durchzuführen. Unter aufgespannten Schirmen und hochgeschlagenen Kapuzen gehts los nach Brunni, wo wir im ersten geöffneten Restaurant eine lange Kaffeepause einschalten.
Und dann müssen wir halt doch raus in das unfreundliche Wetter und Richtung Furggelen aufsteigen. Die Wege sind teils steil, sehr nass und glitschig - genau so, wie Margrit und Ute es vorhergesagt haben. Doch plötzlich scheinen helle Sonnenstrahlen auf den morastigen Waldboden. Zwischen Tannen hindurch sehen wir den grossen Mythen, umwoben von einem feinen Nebelschleier.
Auf den Wiesen blühen Trollblumen, weisse Bovisten schauen aus dem grünen Gras und Herbstzeitlosen künden leider den baldigen Herbst an.
Vor der Hütte Furggelen auf 1530 m setzen wir uns auf feuchte Holzbänke und essen unseren mitgebrachten Zmittag. Raymond zieht sogar ein gekühltes Bier aus seinem Rucksack und schwärmt genüsslich, während wir andern nur Wasser oder Sirup bei uns haben.
Wir geniessen die warme Sonne und bestaunen das herrliche Panorama. Auf der einen Seite erkennen wir unter anderem die Rigi, malerische Bergketten und grüne Hügel auf der anderen Seite. Bald wandern wir weiter dem Restaurant Holzegg zu. Wollen wir doch die andere Hälfte unserer Gruppe treffen, die am Nachmittag mit der Gondel von Brunni hochgeschaukelt worden ist. Etwa um 15:10 Uhr begrüssen uns dann die Wartenden unter einem grossen Sonnenschirm auf der Holzeggterrasse. Wir beschliessen erst 20 Minuten später beim rustikalen Sennerestaurant Zwischetmythen einzukehren.
"Die Gemütlichen" Doris Marti
Um 12.25 war Treffpunkt von 5 SWGlern am Würfel im Zürcher HB. Das war nicht ganz so einfach wie es tönt. Getroffen haben wir uns nämlich nicht unbedingt am Würfel, sondern eher zufällig. Schlussendlich haben wir es doch geschafft und wir fuhren beim strahlendsten Sonnenschein nach Brunni, um dort im Restaurant Holzegg auf die Hardliner der SWG zu warten, die sich schon früh morgens auf den Weg gemacht hatten und eine halbe Stunde später eintrafen. Obwohl müde, wurden sie gleich wieder zum Aufbrechen genötigt, da es hiess, dass weiter unten ein idyllisches Bergbeizli unserer harre. Idyllisch war es zwar, aber leider schattig und so nahmen wir schon bald das Schlussstück zum Berghaus Bruustalp in Angriff.

"Der Hüttenabend" Raymond Marti
Nachdem wir uns alle eingerichtet, geduscht und erfrischt haben, schallt ein verlockender Ruf durchs Berghaus: „Nachtässe!!!“ Das muss man nicht lange wiederholen, schnell ist die ganze Truppe in der Stube versammelt, hat sich mit Tranksame versorgt und wartet (un)geduldig auf gemischten Salat, Risotto und Pouletbrüstli. Es schmeckt uns allen bestens, wie ein spontaner Applaus für unsere Köchin Heidy Göhring beweist.
Nach dem Dessert (frischer Fruchtsalat mit Mythenspitznidle) beginnen wir mit dem Spieleabend. Schnell haben sich zwei drei Gruppen gebildet, die sich mit Brett- und Kartenspielen vergnügten. Erst gegen Mitternacht wurde es langsam ruhiger an den Spieltischen und einer nach dem anderen legte sich aufs Ohr.
Sonntag, 1. Oktober
In der Nacht setzte wieder Regen ein und so hatten wir am Sonntagmorgen keine Eile aus den Federn zu kriechen. Nach dem Zmorge wurde darüber beraten, was unternommen werden kann. Daniel Ehrmann nahm die Jasskarten hervor, andere suchten ihre sieben Sachen zusammen. So gegen 10:30 Uhr sammelten sich die Meisten für den Abstieg nach Brunni, um den Heimweg anzutreten.
"Die Heimkehrer" Doris Marti
Kaum hatten wir den Weg nach Brunni angetreten, klärte sich der Himmel und die Sonne drückte immer stärker durch. Erst kurz vor Brunni begann es, wieder stärker zu regnen und enthob uns der Diskussion, was wir mit dem angebrochenen Tag weitermachen sollten. Einstimmig wurde beschlossen, ins Restaurant einzukehren. Nachdem wir im ersten Restaurant kein Platz fanden, hofften wir inständig, dass überhaupt noch ein Gasthaus offen haben würde. Wir hatten Glück, das Restaurant Uralp war offen und die Bewirtung und Restauration war ausgezeichnet . Es war so gemütlich, dass wir uns am Schluss beeilen mussten, um den Bus nach Einsiedeln nicht zu verpassen. Wir waren uns einig: Das war ein würdiger Abschluss unseres Hüttenweekends.
"Brust – Mostelberg" Raymond Marti
Die Jassgruppe liess sich nicht beirren, gegen 10:30 Uhr machten sich Margrit Sulzer, Brunhilde Metzger, Peter Strub und Raymond Marti bereit, die Strecke nach Sattel unter die Füsse zu nehmen, Daniel verabschiedete sich und nahm den Jakobsweg nach Einsiedeln unter die Füsse. Während dem Jassens hellte der Himmel auf ... aber nur damit es bei unserem Abmarsch wieder zu regnen beginnen konnte, allerdings nicht sehr stark, aber bis Mostelberg hörte es nicht mehr auf. Trotz den nicht optimalen Bedingungen war der Panaoramaweg sehr eindrücklich. Am Mostelberg angekommen, freuten wir uns auf die Fahrt im Drehgondelbähnli nach Sattel und die trockene Heimfahrt via Arth – Goldau nach Zürich.

"Hüttenweekend 2."Tag" Margrit Sulzer
Was gibt es schöneres als an einem trüben Sonntagmorgen an einem reich gedeckten Frühstückstisch zu sitzen? Morgens um neun waren wir alle in der guten Stube versammelt und liessen uns das „ Aufsteller-Zmorge“ schmecken. Danach machten wir uns gemütlich ans Aufräumen und Packen; einige fanden sogar noch Zeit um einen Jass zu klopfen.
Die letzten vier Wanderlustigen verabschiedeten sich etwa um elf von unserer Hüttenfee Heidy und zogen los Richtung Haggenegg. Der Regen hatte nun definitiv die Oberhand gewonnen während wir auf dem Panorama-Weg dahin wanderten mit dem Ziel Mostelberg. Speziell und sehr bequem bei Regenwetter war die anschliessende Fahrt nach Sattel hinunter mit der neuen Stuckli Rondo Drehgondelbahn. Noch zwei Jahre zuvor hätten wir Steppmäntel anziehen müssen auf dem offenen Sessellift als Schutz gegen übles Wetter.
Gegen halb drei erreichten wir den Bahnhof Aegeri-Sattel wo wir die Wartezeit auf die Südostbahn mit Picknicken überbrückten. Für die Heimfahrt wählten wir die Strecke über Arth-Goldau-Zug und um vier trafen wir in Zürich Mainstation ein.
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Das erste Hüttenweekend, als Ersatz für den Hüttenmarsch, war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Ich habe nur aufgestellte Gesichter an diesem Wochenende gesehen. Klar, das Wetter war nicht optimal, hat unserer Stimmung aber nicht geschadet. Auch wenn wir die Wanderung am Samstag gekürzt haben und am Sonntag nur ein Vierertrupp Richtung Mostelberg zog, bin ich sicher, hat jeder schöne Erinnerungen an diesen Anlass. So können wir die Wanderung am nächsten Hüttenweekend sicher in der ganzen Länge nachholen. Insgesamt waren wir 16 Nasen an diesem Wochenende.
Raymond Marti
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Falls jemand gerne eine Diashow der 112 Bilder von Peter Strub und mir anschauen möchte, kann er auf folgenden Link klicken, es handelt sich um eine PDF-Diashow:

Diashow.pdf , Grösse 17 MB (es dauert halt ein bischen ....)
Für die, die den Acrobat Reader noch installieren müssen:
Hier downloaden
Viel Spass! Raymond Marti
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