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Programm / Tourenberichte
Hüttenweekend vom 13./14. Oktober 2007
"Die Hüttenfee" Anna Heller
Doris und Raymond haben die Hütte schon eingeheizt, als ich am Freitagabend eintraf. Zu dritt haben wir auf Sonja und Fridolin gewartet, danach hat Doris und Raymond uns ein Nachtessen zubereitet.
Das Essen war Super, danke Doris und Raymond!
Am Samstagmorgen fuhren wir mit dem Auto ab, um die erste Gruppe zu treffen und um das Gepäck in Alpthal abzuholen. Danach haben Sonja, Doris und ich Einsiedeln unsicher gemacht, und dabei einen gemütlichen Kaffeeplausch abgehalten. Anschliessend fuhren wir wieder in die Hütte zurück, da ich Sonja und Doris zur zweiten Gruppe bei der Talstation Brunni bringen und das Gepäck holen musste. Nachdem genoss ich die wunderschöne Sonne in der Bruustalp bis alle Wanderer in der Hütte eintrafen.
Samstag, 13. Oktober
"Die Sportlichen" Margrit Sulzer
Wanderung Alpthal - Brunni - Furggelen - Holzegg
Am Samstag um 8.30 Uhr trafen wir vier Frauen, Susanna, Thea, Karin und die Schreiberin, von Zürich über Wädenswil her kommend mit der SOB in Einsiedeln Endbahnhof ein. Wir schlängelten uns durch die vielen Touristen zum richtigen Postauto. Schon wenige Augenblicke später fuhren wir ab und los ging es also zum 2. Hüttenweekend der SWG.
In Alpthal Post wurden wir herzlich empfangen von Raymond und Fridolin (hatten die Nacht im Berghaus verbracht), von Anna, sowie den beiden Gästen Marianne und Balz. Zum Glück durften wir unser Gepäck in Anna's Auto deponieren und so mit fast nichts am Rücken unsere Wanderung auf die Holzegg antreten.
Direkt hinter der Kirche Alpthal führt der Wanderweg dem Bach Alp entlang, überquert weiter oben die Hauptstrasse und zweigt in den Wald ab. Nach einer leichten Steigung und über eine schöne Wiese (die jetzt überbaut werden soll) gelangt man hinunter zum Hotel Brunni.
Da machten wir acht Wanderer selbstverständlich einen Kaffeehalt. Eigentlich wären wir neun gewesen, aber Jean-Pierre musste leider absagen wegen eines geschwollenen Fusses, den er nicht in einem Wanderschuh unterbringen konnte.

Direkt gegenüber dem Hotel Brunni führt der Wanderweg den Wald hoch, über mooriges Gelände und Viehweiden und schon erblickt man die Furggelenhütte (SAC Einsiedeln) auf 1531m. Im schönsten Sonnenschein, umgeben vom Bergpanorama des Hoch-Ybrig und der Mythen, konnten wir Mittagsrast machen und da die Hütte bewartet war, liessen wir uns Suppe und Getränke servieren. Ein Bergwanderer liess uns wissen, dass der Weg unterhalb des Furggelenstocks sehr pflotschig (sumpfig) sei. Deshalb wanderten wir nach dem Picnic weiter über den Furggelenstock zur Holzegg.
Der Wanderweg auf den Furggelenstock steigt steil an und führt über einen Wiesengrat zum Kreuz auf 1656m. Abwärts über Weiden kommt man an der Alpwirtschaft Zwäcken vorbei und erreicht eine Viertelstunde später das Gasthaus Holzegg (1405m).
Da meine Wandergruppe super motiviert unterwegs gewesen war, trafen wir, wie vorgesehen, kurz nach vierzehn Uhr Gruppe zwei auf der Sonnenterrasse der Holzegg sitzend. Nach einer herzlichen Begrüssung allerseits genossen wir nun das Beisammensein bei Speis und Trank.
"Die Gemütlichen" Sonja Landolt
Wanderung Alpthal - Brunni - Furggelen - Holzegg
Nachdem wir drei Frauen (Doris, Anna und ich) uns noch ein wenig in Einsiedeln die Zeit vertrieben haben, trafen wir die Gruppe 2 an der Talstation im Brunni.
Anna übernahm all das Gepäck und fuhr es in die Hütte hinauf.
Alle anderen bestiegen die Luftseilbahn zur Holzegg. Im dortigen Restaurant gab es einen „Pausen- und Wartestopp“. Kaum hatten wir es uns gemütlich gemacht, kamen auch schon die ersten Wanderer der Gruppe 1 an. Gegen 15.30 Uhr hatten sich alle gestärkt und waren bereit die nächste Strecke unter die Füsse zu nehmen.
Margrit erklärte uns noch kurz den weiteren Verlauf der Wanderung und los ging es.
Die Alpwirtschaft Zwischet-Mythen lag schon im Schatten und es ging ohne Halt daran vorbei. Der lehmige und steinige Boden war anfangs etwas glitschig und so mussten wir das Tempo drosseln, allerdings änderte sich dies schnell einmal und nachdem wir noch einen kurzen Halt für ein Gruppenfoto einlegten und dann in der Ferne das Berghaus entdeckten, ging es flott voran. So kamen wir dann bereits nach 1 1/2 Std. gut gelaunt, aber doch müde (Gruppe 1) an.
Anna empfing uns im Berghaus mit wunderbar gedeckten Tischen und einem vorgeheizten Duschraum!

"Der Hüttenabend" Raymond Marti
Bei der Hütte wurden wir von Anna empfangen, die die Stube bereits für das Nachtessen vorbereitet hatte. Ich beeilte mich unter die Dusche zu kommen, da die Küche rief. Schliesslich galt es 18 hungrige Wandersleute zu verköstigen. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Anna und Doris gelang es zur allgemeinen Zufriedenheit.
Nachdem die Stube wieder aufgeräumt war und der Abwasch in der Küche die letzte Runde einläutete, ging es ohne langes Zögern zum Spieleplausch über. Die einen wechselten Spiel und Spieler von Zeit zu Zeit aus andere waren bis zum Schluss in ihrem Spiel versunken und merkten nicht mehr viel von der Umgebung (so auch der Schreibende …). Allmählich lichteten sich die Reihen und es wurde ruhiger und ruhiger, bis in der Bruust alle von einem schönen Sonnaufgang am Sonntag träumten.
Sonntag, 14. Oktober
Petrus hatte sich ganz offensichtlich die Träumereien zu Herzen genommen, ein wunderbar Licht durchfluteter Sonntagmorgen empfing die Gesellschaft. Nach dem Frühstück wuchs die Gruppe, die Richtung Sattel wandern wollte, nicht zuletzt wegen des schönen Wetters kontinuierlich an. Nach 10:30 Uhr nahmen die beiden Gruppen ihren Weg in Angriff. Anna, Sonja Rafael und ich richteten die Bruust wieder her und genehmigten uns am Nachmittag noch eine Stärkung in einsiedeln bei schönstem Spätherbstwetter.
"Die Ausflügler" Doris Marti
Wanderung Bruust - Sattel - Zürich
Eine kleine Gruppe von 6 Personen nahm den Weg zum Sattel unter die Füsse. Obwohl noch nicht lange unterwegs, konnten wir nicht widerstehen und kehrten ins Berggasthaus Haggeneck ein, das mit einer tollen Aussicht aufwartete. Dann wanderten wir weiter rüber zur Mostelegg, wo sich Fridolin und Blanca verabschiedeten und stracks zur Sattel-Gondelbahn marschierten und von dort talwärts bis nach Sattel! Margarete, Brunhilde, Trudi und Doris picknickten derweil und bewunderten die prachtvolle Aussicht in die umliegende Bergwelt.

Um nicht auf der asphaltierten Strasse weiterwandern zu müssen, beherzigten wir den Rat eines Wanderkollegen, der uns riet, um den Engelstock herumzulaufen und so zum Mostelberg zu gelangen. Irgendwie verpassten wir diesen Weg und stiessen immer wieder an unbezwingbare Gartenzäune. Anderen Wanderern ging es ebenso und gemeinsam fanden wir den Weg runter an die Strasse. Die Zivilisation hatte uns wieder. Schon von weitem vernahmen wir ein Gejauchze wie im Schwimmbad. Am Horizont stand eine Plastiklandschaft mit 2 Giraffen und es herrschte ein kunterbuntes Treiben wie im Disneyland. Auf dem Sattel-Hochstuckli bestiegen wir - laut Werbung - die 1. Drehgondel der Welt, die uns ins Tal führte. Von dort ging es mit dem Bus nach Biberbrugg und anschliessend mit dem Zug nach Wädenswil. Um dem ereignisreichen Wochenende noch das i-Pünktchen zu verpassen, stiegen wir in Wädenswil ins Dampfschiff ein und fuhren nach Zürich-Bürkliplatz. Einmal ist auch der schönste Tag zu Ende.
"Die Einsiedler" Susanna Fischer
Wanderung Bruust - Einsiedeln
Nach dem Fototermin vor gehisster Schweizerfahne und den Mythen im Hintergrund marschieren wir in Richtung Tal los.
Beim letzten Blick zurück zur gemütlichen Brustalphütte sehen wir, dass die rot-weisse Fahne nur noch auf Halbmast weht. Raymond holt die Fahne herunter, begleitet von fröhlichem Gejohle im Chor mit Sonja, Anna und Raffael.
Unser Weg führt zuerst den Bach entlang, kurz marschieren wir in Einerkolonne am Strassenrand und können dann auf angenehme Feldwege wechseln. Einige unserer Gruppe beobachten einen Mäusebussard, andere einen Graureiher, der von einem Weiher hoch- und davonfliegt. Wie unzählige andere Sonntagswanderer geniessen wir diesen goldenen Oktobertag mit den bereits bunt gefärbten Laubbäumen.
Bald tauchen die Ski-Sprungschanzen von Einsiedeln auf und unsere Wanderung nähert sich dem Ende. Thea, unser Geburtstagskind, besucht Bekannte in Einsiedeln um sich gebührend feiern zu lassen. Wir andern trinken in einem Gartenrestaurant etwas Kühles und verabschieden uns dann voneinander. Marianne und Balz werden mit dem Postauto zurückfahren um ihr Auto zu holen. Maksut bleibt noch sitzen und wartet auf seine vegetarische Pizza, und Margrit und ich spazieren zum Bahnhof.
Zufrieden im Zug sitzend denke ich zurück an die Langwanderung vom Samstag mit der herrlichen Sicht in die Berge, an den lustigen Spielabend in der heimeligen Stube, an gute Begegnungen mit sympathischen Menschen und geniesse es, dass ich dabei sein konnte.
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