Ski- und Wandergruppe Kaufleute Zürich
Wintertag auf dem Hasliberg: Schlitteln, Schneeschuh-, Winterwandern und Skifahren auf dem Brünig   /   19.02.2012 07:50h   /   HB Treffpunktwürfel   >>
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Wintertag Sattel – Mostelberg – Hochstuckli vom 10. Februar 2008
 
An einem eisigkalten Sonntagmorgen traf sich eine erste Gruppe bei der Zürcher Saalsporthalle. Als einziger der vier Automobilisten durfte ich - dank Freiluftparkplatz - vor dem Start über 10 Minuten lang den Peugeot abkratzen. Die Fahrt nach Sattel dauerte nur 35 Minuten, die Talstation lag aber auch hier noch im Schatten. So wärmten wir uns im nahen Café des Freizeitzentrums auf bis die ganze Gruppe beisammen war. Mit den Nachzüglern Anna und René am Nachmittag waren dies stolze 18 Personen, davon vier Gäste!
Wer sich vom Hüttenmarsch her noch an die Sesselbahn mit den Wolldecken erinnert, der
der kommt ins Staunen. Die noch neue und erste Drehgondelbahn der Welt brachte uns in der geschlossenen Kabine auf den Mostelberg. Oben angelangt kam schon bald eine gewisse Unruhe auf. Wer führt welche Gruppe? Nun, die übergeordnete Leiterin Christine übernahm die Alpin-Fahrer, Raymond amtete als Leithammel der Schneeschüenler und Caterina sammelte die Winterwanderer um sich.
Nachdem ich früher schon viele Male durch diese Gegend gewandert bin, meist ziemlich bis todmüde auf dem letzten Teilabschnitt des Hüttenmarsches von der Bergstation Mostelberg hinüber zur Brustalp, war ich bisher noch nie im Gebiet Sattel-Hochstuckli Skifahren. Prompt verpassten wir dann auch den Übergang zum Skilift Herrenboden. So war „träppele“ angesagt und dies erinnerte mich an früher von der Brustalp rüber zum Brunni-Skigebiet. Das Wetter war herrlich und die Pistenverhältnisse ebenso. Und weil wir selten bis nie
an den beiden Skiliften anstehen mussten, kamen wir zu einem intensiven Riesenslalom-Training. Maksut musste neidlos zugeben, dass mit Christine, Jean-Pierre und mir der SWG-Nachwuchs beim RS-Clubrennen 2009 vom SC Alpthal und TKZ in den Startlöchern lauert!
Die Mittagspause verbrachten wir auf der sonnigen Terrasse des Skihauses Hochstuckli, später fanden dann auch noch die Winterwanderer den Weg in dieses gmüetliche Höckli.
Wir konnten viele Schneeschuhwanderer ausmachen auf dem Weg via Bärenfang hoch zum Hochstuckli, aber unsere Gruppe liess sich nicht blicken …
 
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Die Schneeschüenler …

  

Treffpunkt ist das Café bei der Gondelbahn in Sattel, und wie üblich beginnt auch dieser Ausflug mit Kaffee und Gipfeli.
Zu den Gondeln meint Jean-Pierre, die würden aussehen wie farbige Ostereier. In einer dieser Gondeln sitzend und hochschwebend staunen wir über die langsam sich ändernde Aussicht. Vom Aegerisee wechselt das Panorama zur Bergseite usw. Wir sitzen in der laut Prospekt 1. Drehgondelbahn der Welt.
Auf Mostelberg (1200m) angekommen, fragen wir Schneeschüenler uns, ob wir tatsächlich unsere mitgebrachten Schneeschuhe anschnallen, oder doch besser auf kaum verschneiten Wegen wandern sollen. Doch wir entscheiden uns fürs Anschnallen - und los gehts. Zuerst der Skipiste entlang und weiter zum Engelstock. Sonnenstrahlen lassen den Schnee glitzern und auf einer Anhöhe angelangt, geniessen wir die grandiose Sicht auf frisch verschneite Berge.
Raymond führt uns weiter Richtung Kleiner und Grosser Mythen. Schön, die beiden Mythen einmal von dieser Seite zu sehen! Im Oktober, anlässlich des Hüttenweekends, betrachteten wir diese Berge vom Alpthal aus.
Mittagsrast machen wir bei einer kleinen, unbewohnten Hütte. Frisch gestärkt wandern wir weiter und kommen um 14:30 Uhr zum Restaurant Herrenboden, um auf die Schifahrer zu warten.

Zufrieden nach einem herrlichen, sonnigen Wintertag verlassen wir Sattel und sind überzeugt, dass das ganze Dorf diesen unvergesslichen Tag noch gebührend feiern wird. Seit heute hat Sattel mit Fabienne Suter eine Siegerin im Super-G.

  

Susanna-Fischer-Fillinger

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So gegen 15 Uhr trafen sich dann alle im Restaurant Herrenboden, die meisten drinnen im Restaurant, einige aalten noch draussen in der Sonne oder flüchteten vor der etwas rauschgeschwängerten Luft im Saal.
Dann kam nochmals etwas Unruhe auf, denn einige wollte am liebsten gleich sofort aufbrechen. Ich nehme es vorweg, genau diese Personen benötigten am meisten Zeit bis zur Talstation. Hatte es nämlich an den Liften kaum Leute, so war die Schlange vor der Bergstation zum Runterfahren sehr lange ... und so entschieden sich einige runterzulaufen- oder -fahren, auch einige SkifahrerInnen. Nach halber Strecke lag dann aber kein Schnee mehr und sie mussten mit den Skischuhen weiterlaufen! Zum Abschluss eines weiteren gelungenen Winteranlasses versammelten sich lauter zufriedene Gesichter nochmals im Café bei der Talstation. Christine, trotz Diebstahl des Laptops und weiterer Problemli kam alles doch noch gut. Besten Dank, wir freuen uns schon heute auf den Wintertag 2009!
 

Fridolin Landolt

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Bilder der Wanderer und Skifahrer fehlen leider...
Raymond Marti