Programm / Tourenberichte
Scheeschuhabenteuer in Schanfig vom Samstag, 15. März 2008
Samstagmorgen endlich in voller Erwartung um 07:15 Uhr trafen sich 11 wackere Helden in Zürich HB zu einer weiteren Schneeschuhtour. Claudia, eine Bekannte von Fridolin, und auch Trudi welche überhaupt das erste Mal auf Schneeschuhen stand waren mit dabei.So fuhren wir denn gen Chur und Litzirüti.
Die Stimmung war ausgelassen wenn auch die Gesichter recht müde wirkten – niemand wurde vermisst. Nach dem obligatorischen Kaffee in Litzirüti schnallten wir uns die „Bärenfallen“ an die Füße und nahmen den 609m langen, beschwerlichen Aufstieg nach Medergen 2007 m ü.M. in Angriff.

Zuerst ging’s gemächlich flach voran, im Halbschatten nur, als einige gleich kurz danach vor dem Anstieg ihr Tenue erleichterten – man konnte die aufkommende Sonne schon recht spüren.
Trudi bekam die ersten Probleme und musste die Schneeschuhe ausziehen: Sie rutschte an einer steilen Stelle aus und viel auf einen asphaltierten Weg – zum Glück ohne Blessuren. So trennten sich denn unsere Wege; während sie dem Wanderweg entlang nach oben lief, schlängelten wir uns nahe des Weges nach oben. Wir würden sie erst am Ende des Tages im Tal wieder antreffen. Nach einer kurzen Mittagsrast (hier entstand das Gruppenfoto) nahmen wir den restlichen Weg in Angriff. Einige verzweifelten von Minute zu Minute, vor jeder Biegung hoffend dies möge die letzte gewesen sein... Das Wetter war traumhaft schön, und es war nicht zu warm.

Dann endlich am Ziel sahen wir das Panorama (Unser Fotograf machte eine Panorama-Aufnahme davon). Es war einfach herrlich. Als wir dann erfuhren, dass Iren just an diesem Tag Geburi hatte, gab’s von Fridolin ein Schoggichüechli und eine Kerze oben drauf. Diesen Geburi auf einer Berghütte nach einem beschwerlichen Kampf wird Iren wohl lange in Erinnerung behalten. Kurze Zeit später schon machten wir uns wieder auf den Weg um gemäß Zeitplan den Zug im Tal rechtzeitig erreichen zu können. Fridolin erklärte uns die Geographie, es war schon imponierend (für mich den Schreiber war diese Region vollkommen neu).

Der Abstieg war gegen Ende doch etwas zu steil und eisig gewesen, wir nahmen uns dafür genug Zeit, so dass wir den Anschlusszug verpassten. Müde und abgekämpft kamen wir in Langwies an. Trudi trafen wir in Langwies wieder. Es war dieses mal eine Wanderung eher für Geübte – dafür aber umso spannender und lohnender.
Auf ein nächstes Mal freut sich,
Rafi
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Falls jemand gerne eine Diashow anschauen möchte, kann er auf folgenden Link klicken, es handelt sich um eine PDF-Diashow:

Diashow.pdf , Grösse 3.5 MB (es dauert halt ein bischen ....)
Für die, die den Acrobat Reader noch installieren müssen:

Hier downloaden
Viel Spass!
Raymond Marti
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