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Programm / Tourenberichte
Backstage Theater Winterthur am 10. Dezember 2009, 16.45 Uhr
Zu einer Wanderung besonderer Art treffen sich Annemarie und Karl Hintermann, Lotti Müller, Heidy Göhring, Karin Egert, Ute Preising, Kurt Sperisen, Peter Strub und Fridolin an einem feucht-unfreundlichen Dezember-Spätnachmittag im Theater Winterthur.

Der Marsch beginnt im Foyer unter kundiger Führung des Kaufm. Direktors. Es geht treppauf, stägeliaab – stägeliuuf ganz hoch hinauf, durch den Zuschauerraum und „backstage“. Der Schnürboden befindet sich 18 Meter über „den Brettern, die die Welt bedeuten“. Aus dieser Höhe, wo sich die elektronisch gesteuerten Beleuchtungs- und Kulissensysteme befinden, blickt man mit leichtem Schwindelgefühl (Luft unter den Sohlen!) durch die gitterartige Decke in den Zuschauerraum und auf die Bühne hinunter, dort läuft eine Stellprobe für das Gastspiel am Abend. Das Theater Winterthur ist ja eine Gastspielbühne, wo Schauspiele, Opern, Musicals, Ballette etc. aufgeführt werden.
Wir erfahren, was ein Eiserner Vorhang am Theater ist: bei Feueralarm umschliesst er die Bühne von allen 4 Seiten und trennt sie so vom Zuschauerraum (800 Sitzplätze). Diese und die flexible Vorbühne, Seiten- und Hinterbühne haben eine Fläche von 320 qm. Garderoben, Werkstatt und Lager vervollständigen die Betriebsräume.
Das von F. Krayenbühl entworfene originelle Theaterhaus ist am 5. Oktober 1978 eingeweiht worden. Das abgetreppte Stahl-Betongebäude muss bald umfassend saniert werden, vor allem fehlt es an genügender Wärmedämmung durch den unisolierten offenliegenden Stahlmantel.
Den Abend, an dem wir sehr viel Neues, Eindrückliches erfahren haben, beschliessen wir gemütlich „beim Italiener“, die Schreibende bummelt noch über den Weihnachtsmarkt, zusammen mit Annemaie und Kari.
Merci Euch beiden für die gute Idee und Organisation dieses interessanten Anlasses, an dem wir für einmal keine Wanderschuhe gebraucht haben!
Ute Preising

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