Ski- und Wandergruppe Kaufleute Zürich
Wintertag auf dem Hasliberg: Schlitteln, Schneeschuh-, Winterwandern und Skifahren auf dem Brünig   /   19.02.2012 07:50h   /   HB Treffpunktwürfel   >>
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Die Geschichte des Berghauses

Blenden wir kurz zurück: Während der 20er-Jahre nahm der Skisport einen mächtigen Aufschwung, von dem auch der TKZ erfasst wurde. Man machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Domizil als Ausgangspunkt für Touren, Kurse und Konkurrenzen.

1929 also bildete der TKZ eine Skikommission, die sich mit dem damals stark im Aufschwung stehenden Skisport innerhalb des Vereins befasste und in Ernst Portner ihren ersten begeisterungsfähigen Betreuer fand.
Nach einigen vergeblichen Anläufen entdeckte in diesem «schicksalsschweren» Jahr 1929 schliesslich der junge Fritz Bieter das Haus auf der Brustalp, einer Sonnenterrasse gegenüber den stolzen «Mythen», im hintern Alptal. Es bestand aus einem leerstehenden Gaden mit Älplerwohnung. Der damalige Vereinsvorstand handelte rasch, der Jean Wildberger: «...wie ich im Sommer 1929 als Präsident mit den Freunden Fritz Bieter und Ernst Portner nach Alpthal wanderte, um den ersten Mietvertrag mit der Genossame Alpthal von Fr. 100.-- (sie verlangten zuerst Fr. 120.--!) abzuschliessen. »

Am 17. Dezember 1929 wurde der erste Mietvertrag mit der Genossame Alpthal abgeschlossen, jeweils für den Winter, weil das Haus während des Sommers für den Alpbetrieb gebraucht wurde. Die Betreuung oblag einer Ski-, später Hüttenkommission, um die sich vor allem Ernst Portner, Albert von Müllenen, Walter Füchter und Max Müller verdient machten.

Dank des Zuspruchs erwies sich die Behausung bald als zu klein, so dass man froh war, im Frühjahr 1936 in das benachbarte "Brusthaus", nunmehr ganzjährig gemietet, umziehen zu können. Die Genossame liess dem TKZ freie Hand beim Ausbau. So wurde anfangs der 5Oer-Jahre die Beleuchtung verbessert, 1964 gab es neue Fenster und Fensterläden, 1967 erfolgte die Renovation der Küche, 1977 die Einrichtung einer Dusche, später sogar einer Sauna. Der Strassenbau 1987 durch die öffentliche Hand führte zu einer bedeutenden Verbesserung der Zufahrt. 2002 wurde der Sanitärbereich komplett erneuert.

Die Betreuer und Betreuerinnen unter Leitung von Heidy Göhring, Hüttenchefin seit 1996, verdienen herzlichen Dank und Anerkennung.